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„Quäl mich mit Heißwachs“ - Die „geistig-moralische Wende“ der Jugendorganisation der CDU Niedersachsen

Die Amts-, Mandatsträger und –trägerinnen der CDU in Niedersachsen scheinen keine guten Vorbilder für ihre eigene Jugendorganisation zu sein, anders ist die bedenkliche Niveaulosigkeit bei der „Jungen Union (JU)“ nicht zu erklären. Eine „geistig moralische Wende in der Vorfeldorganisation der CDU hin zu einer Gesellschaft des Respekts“ ist dringend geboten. Die Junge Union (JU) in Wittmund (Ostfriesland, Niedersachsen) bietet in ihrem Onlineshop (http://tinyurl.com/yzu797k) T-Shirts zum Kauf an, die übermäßigen Alkoholkonsum verherrlichen und Frauen zu willigen Sexobjekten herabwürdigen.

Die Jugendorganisation der CDU degradiert Frauen zu Lustobjekten. Es stellt sich die Frage, welche politischen Botschaften und Vorbilder bei der Jugendorganisation der CDU Niedersachsen vorherrschen? Mit Menschen gemeinsam Politik zu erleben und die Gesellschaft zu gestalten macht Freude. Andere herabzuwürdigen ist schlicht schäbig. So etwas kann einen nur sprachlos machen.

Aufdrucke auf Frauen-T-Shirts mit der Aufforderung „Quäl mich mit Heißwachs!“ oder dem Satz „Frei&Willig!“ und Aufdrucke in einschlägiger Rotlichtoptik mit dem Satz „Sex sells! Do you need some?“ lassen nur erahnen, welches Frauenbild die Jugendorganisation der CDU in Niedersachsen hat.

Das Frauenbild, das die JU mit ihren T-Shirts verbreitet, ist augenscheinlich geprägt von Oberflächlichkeit und Respektlosigkeit. Bei allem Verständnis für jugendlichen Überschwang – wer sich politisch engagieren will, sollte sich nicht mit zotigen Sprüchen produzieren. Es bleibt ein Rätsel, wie Amts- und Mandatsträger der CDU in Niedersachsen das billigen können.

Angesichts des internationalen Tages für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am morgigen Mittwoch (25. November) sind die CDU-Politikerinnen und –Politiker zum Handeln gefordert. Respekt fängt in den Köpfen an. Hier hat die CDU offenbar noch viel Arbeit zu leisten. Es ist dringend notwendig, dass der CDU-Generalsekretär, innerhalb der Jungen Union auf Beachtung der Menschenwürde hinwirkt. Politische Qualifikation und Bildungsarbeit muß anstelle von „Sexismus“ und „Chauvinismus“ treten.

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JungsozialistInnen: „Rechts-Chauvinisten der Jungen Union ausbremsen“ – Klose: „CDU Niedersachen sieht Sexismus seit Jahren zu“

Die niedersächsischen JungsozialistInnen in der SPD (Jusos) kritisieren die rechts-chauvinistische Gesinnung der Jugendorganisation der CDU in Niedersachsen, Junge Union (JU), und fordern ein konsequentes Eingreifen von CDU-Landeschef David McAllister. Nachdem die Junge Union unlängst durch die Einladung des rechten Publizisten und Blogger Marco Kanne zum sog. „Rotenburger Sicherheitsforum” (14. November) aufgefallen war, zeigte die JU zum wiederholten Male auch ihre frauenfeindliche Einstellung.

„Die Junge Union in Niedersachsen biegt scharf rechts ab und die niedersächsische CDU lässt sie fröhlich gewähren“, erklärte heute der Juso-Vorsitzende Sören Klose in Hannover. Er wies darauf hin, dass der Autor der Internetplattform „Blaue Narzisse“, Marco Kanne, sich hinter österreichische Holocaust-Leugner stelle, in seinen Beiträgen einem „extremen Deutschnationalismus das Wort redet und gegen die Versöhnungspolitik der Bundesregierung wettert“. „Das die JU so jemanden als Referenten einlädt, passt in das Bild einer Jugendorganisation, die politisch und kulturell im Kaiserreich stehengeblieben ist. Ich appelliere an die CDU in Niedersachsen, sich gegen die antidemokratischen und chauvinistischen Tendenzen in ihrer Jugendorganisation zu stemmen und nicht nur verschämt für Internetsperren zu sorgen“, erklärte Klose mit Blick auf das Abschalten einer Internetseite der Jungen Union in Wittmund.

Klose erinnerte daran, dass bereits im Jahre 2004 die JU Verden für ihre niveaulose Mitgliederwerbung „Wir gehen tiefer“ von der Vorsitzenden der Frauen Union, Eva Möllring, gerügt worden war (Die Tageszeitung vom 29. 07. 2009: „Junge Union wirbt mit viel nackter Haut). „Passiert ist seit dem Jahre 2004 nichts. Damals war David McAllister Generalsekretär, seine vorgestern im Landtag zur Schau gestellte Überraschung ob der Internetseite der JU Wittmund war also entweder vorgetäuscht oder ein Beleg dafür, dass solche Tendenzen in der CDU offensichtlich lange geduldet wurden“, mutmaßte der Juso-Vorsitzende. Klose verlangte von McAllister, der Jungen Union „ein politisches Arbeitsprogramm ausarbeiten zu lassen, damit dieser grobe Unfug und schädliche Umgang mit rechten Antidemokraten“ endlich ein Ende habe.

Dabei hätte denen doch seit dem Beitrag hier ein Licht aufgehen müssen: http://www.youtube.com/watch?v=b2vXXzIjw78

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Die Aussagen von B.K. sind kindisch und schlicht falsch.

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Bernd Koch:

Lalelu - die SPD, die macht den Laden zu,
kann Kritik nicht gut vertragen!
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Emder Anton:

Bernd Koch,

ein gutes Neues Jahr vorab!!

Gerade lese ich die Antwort auf meine Ausführungen und höre ... mehr

Bernd Koch:

Hallo Emder Anton! Schon Dein Ansatz ist falsch. Natürlich ist der interessierten Öffentlichkeit nicht entgangen, das ... mehr

Emder Anton:

""Ach nee, dafür habt Ihr ein Dutzend Wahlen krachend verlieren müssen, um zu merken, dass der Basta-Sozial ... mehr

Bernd Koch:

Ach nee, dafür habt Ihr ein Dutzend Wahlen krachend verlieren müssen, um zu merken, dass der Basta-Sozialismus eines ... mehr

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