Der SPD-Landesverband Niedersachsen hat
die Ergebnisse der Bundestagswahl
analysiert und erste Aspekte festgehalten. Wir laden ab sofort
alle herzlich dazu ein, die Diskussion
über die künftige politische Arbeit der SPD in Niedersachsen und im Bund zu
führen und Beiträge in die Diskussion
einzubringen.
Der
Wahlkampf
Neben der Aufarbeitung
der mittel- und langfristigen Ursachen des Wahlergebnisses gilt es auch die
grundsätzliche Konzeption des Bundestagswahlkampfes 2009 gründlich zu
analysieren:
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Der SPD-Landesverband Niedersachsen hat die Ergebnisse der Bundestagswahl
analysiert und erste Aspekte festgehalten. Wir laden ab sofort alle herzlich dazu ein,
die Diskussion über die künftige politische Arbeit der SPD in Niedersachsen und
im Bund zu führen und Beiträge in die Diskussion einzubringen.
Wahldebakel nicht vom Himmel gefallen
Das historische Tief
der SPD vom 27. September ist kein plötzlicher Einbruch, sondern spiegelt
einen langfristigen Abwärtstrend seit der gewonnen Bundestagswahl 1998 wieder:
Seit 1999 hat die SPD viele Wahlen verloren, mehrfach im zweistelligen Bereich.
Die Regierungsmehrheiten in den wichtigen Bundesländern Niedersachsen (2003)
und Nordrhein-Westfalen (2005) gingen verloren – ebenso wie bereits 1999 in
Hessen, im Saarland und in Schleswig-Holstein (Sondersituation bei der Wahl von
H. Simonis). Bei den Landtagswahlen 1999 in Hessen büßte die SPD 11, 1
Prozentpunkte ein. 2002 in Sachsen-Anhalt verbuchte die Landes-SPD ein
Rekordminus von 15,9 Prozent. Spätestens mit den eklatanten Verlusten bei den
Landtagswahlen in Niedersachsen (-14,5 Prozent), Hessen (-10,3 Prozent) und der
Kommunalwahl in Schleswig-Holstein (-12,9 Prozent) war die „Ergebniskrise“ der
SPD in den westdeutschen Ländern angekommen.
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Ich bin überwältigt von so viel Höflichkeit! Lieber wäre es mir gewesen, wenn mir am konkreten Beispiel in verständli ... mehr